Color Grading – wie Farben den Film beeinflussen

Oft werden wir von unseren Kunden gefragt, wie lange man nach dem Rohschnitt jetzt auf den fertigen Film warten müsste. Und auf unsere Antworten kommt nicht allzu selten:

So lange dauert das?”

Farben als Stimmungsmacher

Color Grading kann eine gute Aufnahme zu einer einzigartigen machen.

Schon seit einigen Jahren ist es üblich, Rohmaterial “flat” aufzuzeichnen. Unter “flat” verstehen wir, dass Parameter wie Kontrast, Farbsättigung und Weißablgeich bei der Aufnahme noch kaum definiert sind.

Das Rohmaterial sieht daher oft etwas “leblos” und langweilig aus. Doch genau das hat einen guten Grund: Dieses flache Farbprofil erweitert die Dynamik der Kamera fast auf das doppelte und umfasst somit nahezu den Dynamikbereich des menschlichen Auges, welcher bei rund 14 Blenden liegt.

HDR-Farbraum (14 Blenden)

SLog

TV-Kamera-Farbraum (709 / ca. 7 Blenden)

Videofarbraum 709

Color Grading ist ein machtvolles Tool,
da es unsere Wahrnehmung eines Films maßgeblich beeinflusst.

Hallenbad
Mensch
Kreuzsteinbad

Wenn Farben den Ton angeben

Die Farben können den Look eines Filmes maßgeblich verändern oder verstärken.

Stellt euch mal eine gruselige Horror-Szene in satten, bunten Farben vor.
Oder eine romantische Strandszene im düsteren Look.
Fühlt sich irgendwie falsch an? Ja, definitiv!

Denn die Farbgebung, das sogenannte Color Grading, ist maßgeblich dafür verantwortlich, welche Atmosphäre und Emotion eine Szene transportiert.

Color Grading und Color Correction sind daher essentielle Schritte in der Postproduktion eines Films.

Dachboden im Original-Stil

Daher ist es bei all unseren Produktionen Standard, dass der fertige Schnitt zum Feinschliff an unsere Color-Grading-Abteilung geht. Erst, wenn wir mit Farbe und Stimmung zufrieden sind, wird der finale Film an den Kunden weitergegeben.
So stellen wir sicher, immer das bestmöglichste aus unseren Produktionen rauszuholen.

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