Seit dem 24. Juni ist die neue tmt.de online – statisch ausgeliefert, ohne klassisches CMS im Vordergrund. Das merkt man beim Tempo und vor allem bei der Sicherheit.
Seit dem 24. Juni ist die neue tmt.de online.
Wir haben sie nicht nur neu gestaltet, sondern die Technik darunter ausgetauscht. Die neue Webseite ist statisch: fertig vorgerendert und ausgeliefert – ganz ohne klassisches CMS im Vordergrund.
Die Inhalte pflegen wir weiterhin komfortabel, nur eben anders: Ein minimales CMS im Hintergrund liefert die Texte und Bilder, aus denen die Webseite einmalig gebaut wird. Was Sie aufrufen, ist das fertige Ergebnis – kein System, das bei jedem Klick erst arbeiten muss.
Im Grunde sind wir damit zurück zu den Wurzeln des Webs – schlankes HTML, ohne Umwege. Ein Blick zurück nach vorn: alte Tugenden, mit den Werkzeugen von heute.
Schneller
Eine klassische, datenbankgetriebene Webseite baut sich bei jedem Aufruf neu zusammen. Eine statische Webseite ist schon fertig – sie wird nur noch ausgeliefert.
Das Ergebnis spüren Sie dort, wo es zählt: auf dem Handy, unterwegs, bei mäßigem Empfang. Und schnelle Webseiten bewertet auch Google besser.
Sicherer – weil ganze Angriffsvektoren wegfallen
Die sicherste Lücke ist die, die gar nicht existiert.
Die meisten Angriffe im Web zielen auf genau das, was eine statische Webseite im Vordergrund nicht hat: eine offene Datenbank, einen Login-Bereich, ausführbaren Server-Code. Fällt das weg, fallen ganze Angriffsvektoren gleich mit weg.
Unsere neue Webseite nimmt diese Fläche weg:
- Keine Datenbank im Vordergrund, die sich über die Webseite auslesen lässt.
- Kein öffentlicher Login und kein Server-Code, der sich kapern lässt.
- Keine Plugin-Landschaft, deren Sicherheitsupdate man verpassen kann.
Klassische CMS-Seite vs. die neue tmt.de
Die Zahlen links sind typisch für eine gewachsene, dynamische CMS-Seite. Bei uns stehen sie auf null: kein Plugin, das ein Sicherheitsupdate verpassen kann, keine Datenbank-Abfrage pro Aufruf, keine Schnittstelle, die ungefragt Daten herausgibt.
Eine Datenbank gibt es nur noch dort, wo sie wirklich gebraucht wird – und im minimalen CMS im Hintergrund, das nicht Teil der ausgelieferten Webseite ist und von außen nichts zum Angreifen bietet.
Für ein Haus, das selbst nach ISO/IEC 27001 zertifiziert ist, ist das keine Spielerei, sondern Konsequenz.
Statisch heißt nicht starr
Vorgerendert klingt nach unbeweglich. Ist es nicht. Alles, was auf der Webseite lebt, lädt erst dann, wenn es gebraucht wird – und rechnet direkt im Browser des Besuchers, nicht auf unserem Server:
- Das Wellenfeld im Header ist WebGL – ein leuchtendes Netz aus Punkten. Wer „Animationen reduzieren“ aktiviert hat oder keine geeignete Grafikkarte nutzt, bekommt automatisch eine ruhige, statische Variante.
- Die Unternehmens-Timeline rendert ihre 3D-Punktwolke mit three.js – und zwar ausschließlich im Browser des Besuchers, nachgeladen erst dann, wenn man sie tatsächlich zu sehen bekommt.
- Das 3D-Karussell für Projekte und Mediathek ist eine eigene Komponente. Die Mediathek selbst speist sich über Vimeo.
- Der KI-Assistent im Header beantwortet Fragen direkt auf der Webseite.
Der Trick dahinter: Jedes dieser Elemente ist eine eigenständige „Insel“. Der Rest der Webseite bleibt statisches HTML – der interaktive Code lädt nur dort, wo er wirklich gebraucht wird. So bleibt die Webseite schnell, ohne auf das Lebendige zu verzichten.
Warum wir das gemacht haben
Wir hätten die alte Webseite auch einfach neu streichen können. Aber so arbeiten wir nicht. Schnell, Sparsam und Sicher ist für uns kein Extra, sondern Haltung.


